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Karsai bereit für Gespräche mit Mullah Omar |
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geschrieben von: XY am Donnerstag, 11. März 2010, 14:44 Uhr |
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Islamabad (dpa) - Der afghanische Präsident Hamid Karsai ist bereit für Gespräche mit dem radikal-islamischen Taliban-Chef Mullah Omar. Dass Mitglieder der internationalen Staatengemeinschaft damit Probleme haben, findet Karsai unverständlich, sollten Gespräche dem Frieden in Afghanistan voranbringen. Beim Thema Verhandlungen mit den Taliban gebe es «Verwirrung unter unseren Alliierten», sagte Karsai am Donnerstag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. «Es gibt einen Mangel an Koordination zwischen den Verbündeten.» Seine Regierung habe Kontakte zu hochrangigen Taliban. «Wir sind bereit, mit ihnen, inklusive Mullah Omar, auf der Basis der afghanischen Verfassung zu reden. Für Frieden wollen wir mit jedem Afghanen sprechen, und wenn die Internationale Gemeinschaft damit ein Problem hat, dann sollte sie kommen und das erklären.»
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Akademische Aufbauhilfe für Afghanistan |
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geschrieben von: XY am Donnerstag, 11. März 2010, 14:43 Uhr |
Die Weltbank finanziert Masterstudien für afghanische Wirtschaftswissenschaftsdozenten. Als Multiplikatoren sollen sie die Studenten dieses Fachs an internationale Standards heran führen.Für Mohammed Naser Moain ist Bildung einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren für die Zukunft seines Heimatlandes Afghanistan. Sich selbst sieht der 42jährige Dozent an der Universität Herat dabei in der Rolle eines Multiplikators, nachdem er an der Ruhr-Universität Bochum den Masterabschluss in „Management and Economics“ erworben hat. Denn seine Landsleute, sagt Moain, hätten erkannt, dass sich die Lage in Afghanistan nicht ohne Wirtschaftswissenschaften verbessern lasse.
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Der Iran empfiehlt sich Afghanistan als Alternative zu den USA |
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geschrieben von: XY am Donnerstag, 11. März 2010, 14:42 Uhr |
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Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat in Kabul seinen afghanischen Amtskollegen Hamid Karzai getroffen.
Die Zeiten haben sich geändert. Noch vor einem Jahr – US-Präsident Barack Obama war gerade neu im Amt – galt der Iran als «wichtig», wenn es um die Stabilisierung Afghanistans ging. Der neue Mann im Weissen Haus sagte, er strecke seine Hand nach Teheran aus. Und sein Sondergesandter für Afghanistan und Pakistan, Richard Holbrooke, erklärte: «Wie alle Nachbarn Afghanistans hat auch der Iran eine berechtigte Rolle zu spielen in dieser Region.» Diese diplomatischen Nettigkeiten sind passé. Inzwischen wirft die US-Regierung dem Iran offen vor, ein Doppelspiel zu betreiben und die Stabilität Afghanistans zu untergraben – so sagte es Verteidigungsminister Robert Gates Anfang Woche in Kabul. Und in der Vergangenheit hatte er dem Iran mehrmals vorgeworfen, er statte die Taliban mit Waffen aus – was Teheran zurückweist.
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Irans Präsident Ahmadinedschad reist nach Afghanistan |
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geschrieben von: XY am Dienstag, 09. März 2010, 14:06 Uhr |
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Teheran (Reuters) - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad wird am Mittwoch zu Gesprächen mit seinem afghanischen Kollegen Hamid Karsai nach Kabul reisen. Das teilte ein Sprecher des Außenministeriums am Dienstag in Teheran mit. Das ursprünglich für Montag geplante Treffen sei auf Mittwoch verschoben worden, meldete die halbamtliche Nachrichtenagentur Mehr. Unklar blieb, ob die Verschiebung mit dem Besuch von US-Verteidigungsminister Robert Gates in Afghanistan zusammenhängt. "Es wurden zwei mögliche Termine vereinbart, entweder Montag oder Mittwoch. Basierend auf dem Terminkalender des Präsidenten wurde das Treffen auf Mittwoch gelegt", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums.
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Wo die Drohnen starten und zuschlagen |
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geschrieben von: XY am Dienstag, 09. März 2010, 14:05 Uhr |
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Pakistan ist das Epizentrum des Drohnen-Kriegs der CIA gegen die Taliban. Doch der Widerstand in der Bevölkerung ist massiv. Die USA zwingen Islamabad zu einem schwierigen Drahtseilakt. Der Himmel ist wie so oft strahlend blau an diesem Tag nahe Mir Ali, in der Provinz Nordwaziristan nahe der Grenze zu Afghanistan. Es surrt, einige Menschen kommen aus ihren Häusern. Sie sehen ein kleines Flugzeug in einigen hundert Metern Entfernung. Panik ergreift sie. Wer laufen kann, flüchtet ins nächste Dorf. Denn das Flugobjekt ist eine Predator-Drohne, gestartet von einer geheimen Basis in Pakistan, ferngesteuert von der CIA in Virginia, USA.
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Amnesty: Der Krieg gegen die Taliban hat sich gelohnt |
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geschrieben von: XY am Dienstag, 09. März 2010, 14:04 Uhr |
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08. März 2010 Am Weltfrauentag kritisiert die Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, Monika Lüke, die Bundesregierung. Es sei sehr bedauerlich und ein Fehler, dass Frauen in der deutschen Afghanistan-Strategie nicht vorkommen. Mit ihr sprach Reinhard Müller.
Muss die Bundeswehr so lange in Afghanistan bleiben, bis die Rechte der dortigen Frauen nach deutschem Standard gesichert sind?
Es ist nicht an Amnesty International zu beurteilen, ob und wie lange die Bundeswehr in Afghanistan bleibt. Auf jeden Fall muss die Entwicklungszusammenarbeit solange gehen, bis die afghanische Regierung das macht, wozu sie sich international verpflichtet hat und dazu gehört die Einhaltung der Menschenrechte.. Knapp 90 Prozent aller Frauen dort berichten über Gewalterfahrung. Frauen müssen im Kabinett vertreten sein und im Parlament mitbestimmen können. Frauen, die sich für Menschenrechte einsetzen,. müssen geschützt werden. Und Frauen dürfen nicht mehr tagtäglich bedroht werden.
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Fast die Hälfte der afghanischen Kinder geht nicht in die Schule |
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geschrieben von: XY am Dienstag, 09. März 2010, 14:03 Uhr |
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Auch acht Jahre nach dem Sturz des Taliban-Regimes in Afghanistan geht fast die Hälfte der Kinder nicht zur Schule. Kabul. Präsident Hamid Karsai kritisierte, dass noch immer 42 Prozent der Kinder von Bildung ausgeschlossen seien, auch wenn die Schülerzahl sich inzwischen versiebenfacht habe, berichtete die afghanische Nachrichtenagentur PAN am Sonntag. Karsai hatte am Sonnabend an der Amani-Oberrealschule in Kabul das neue Schuljahr eröffnet. Das Elite-Gymnasium war 1924 mit deutscher Hilfe gegründet worden. Noch heute unterrichten an der Schule Lehrkräfte aus Deutschland.
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UN-Gesandter plädiert für Gespräche mit Taliban |
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geschrieben von: Hedayat am Freitag, 05. März 2010, 01:44 Uhr |
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UN-Sondergesandter Eide: "Wir hätten alle mehr erreichen müssen"
Schonungslose Bilanz zum Amtsende: Der scheidende UN-Sondergesandte für Afghanistan, Eide, hat dem Westen und der Regierung des Landes Fehler im Friedensprozess vorgeworfen. Zugleich forderte er Gespräche mit den Taliban. Kabul - Das Fazit des Diplomaten zum Ende seiner Amtszeit fiel unbefriedigend aus. Der scheidende UN-Sondergesandte für Afghanistan, Kai Eide, hat schwere Versäumnisse bei den Friedensbemühungen in dem Land eingeräumt. "Wir müssen alle zugeben, dass wir alle hätten mehr erreichen müssen und können", sagte er am Donnerstag in Kabul. < /script> < /script> Dies gelte "für die afghanische Regierung, die internationale zivile Gemeinschaft, die Vereinten Nationen eingeschlossen, und die internationalen Streitkräfte". Aber auch er habe in seiner zweijährigen Amtszeit nicht alles erreicht, was er sich vorgenommen habe.
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